PrevisionCMS verwendet ein Benutzerkonzept mit Benutzergruppen (oder auch Rollen). Jeder Benutzer kann Mitglied beliebig vieler Gruppen sein und erbt deren Berechtigungen oder auch Verbote. Dabei werden Berechtigungen nicht nur von Gruppen zu Benutzern vererbt sondern bei hierarchisch strukturierten Objekten (wie z.B. Webseiten oder Ordnern der Mediendatenbank) auch von den höheren zu den tieferstehenden Objekten der Struktur.
Die Arten der Berechtigungen sind extrem fein gegliedert, um eine höchstmögliche Kontrolle und Sicherheit zu gewährleisten. Für jede einzelne Webseite gibt es zum Beispiel (unter anderem) die folgenden Berechtigungen:
- Unterseiten anlegen
- Reihenfolge von Unterseiten ändern
- Seiten innerhalb der Website verschieben
- Vorlagen von Seiten ändern
- Anderen Benutzern Zugriff gewähren
- Inhalt bearbeiten
- Inhalt als HTML bearbeiten
- ...
Die Anwendung des Vererbungsmechanismus ermöglicht trotz der vielen Einstellungen für die Berechtigungen eine einfache Konfiguration, da nur an den Stellen Einträge gemacht werden müssen, an denen (und unterhalb derer) andere als die bis dorthin gültigen Standardberechtigungen verwendet werden sollen.
Das wird möglich durch die von PrevisionCMS benutzte echte Vererbung. Im Gegensatz zu anderen Herstellern benutzen wir nicht die zwar einfach zu implementierende, aber extrem unflexible Methode des einfachen "Herunter-Kopierens" von Rechten beim Anlegen von Objekten. In PrevisionCMS hat jedes Recht an jedem Objekt drei mögliche Zustände: Erlauben, verbieten und erben. Und zwar für jedes Recht, jeden Benutzer, jede Rolle und jedes Objekt einzeln.
Das bedeutet in der Praxis, dass Sie wirklich nur die Rechte vergeben bzw. entziehen müssen, die Sie wollen - und nicht auf einer bestimmten Hierarchieebene (z.B. auf einer einzelnen Seite) alle Berechtigungen komplett definieren müssen. Stellen Sie einfach die Rechte ein, die ab genau hier genau so gelten sollen. Die Berechtigungen, die auf höheren Hierarchiestufen bestimmt werden sollen, lassen Sie einfach auf "erben". Ändern sich diese Zugriffsrechte dann später auf einer höheren Stufe, gelten Sie automatisch auch für das aktuelle Objekt. |